Service-Navigation

Suchfunktion

Nachweis des Masernschutzes in der Lehrereinstellung

Gemäß den Bestimmungen des geänderten Infektionsschutzgesetzes (IfSG § 20) haben Personen, die nach dem 31. Dezember 1970 geboren sind und ab dem 1. März 2020 in Schulen tätig werden sollen, vor Beginn der jeweiligen Tätigkeit den Nachweis ihres Masernschutzes zu erbringen. Im Blick auf eine verwaltungsmäßige Abwicklung des Verfahrens bei Neueinstellungen werden die Bewerberinnen und Bewerber aufgefordert, den Nachweis des Masernschutzes vorerst nicht durch eine Impfdokumentation, sondern durch ein entsprechendes ärztliches Zeugnis zu erbringen. Beachten Sie bitte die unterschiedlichen Termine für die Vorlage des Nachweises bei den folgenden Personengruppen.

Lehrkräfte oder sonstige Personen, die Vertretungstätigkeiten oder sonstige befristete Beschäftigungen aufnehmen wollen:
Diese Personen müssen vor Beginn ihrer Tätigkeit an den Schulen ein entsprechendes ärztliches Zeugnis im Original der zuständigen Einstellungsbehörde (Regierungspräsidium) vorlegen.
Ohne einen solchen Nachweis kann keine befristete Einstellung erfolgen und die Tätigkeit an der Schule nicht aufgenommen werden.

Lehrkräfte, die schon im Rahmen der bisher durchgeführten vorgezogenen Verfahren ein Einstellungsangebot erhalten haben:
Diese Lehrkräfte müssen den Masernschutznachweis bis zum 1. August 2020 dem für ihre Einstellung zuständigen Regierungspräsidium im Original zusenden.
Ohne einen solchen Nachweis kann keine Einstellung in den Schuldienst erfolgen.

Lehrkräfte, die sich für eine dauerhafte Übernahme in den Schuldienst des Landes Baden-Württemberg bewerben und ein Einstellungsangebot erhalten:
Die Bewerberinnen und Bewerber, die über die noch durchzuführenden Verfahren ein Angebot erhalten werden, müssen den Masernschutznachweis im Original bis zum 1. August 2020 dem für ihre Einstellung zuständigen Regierungspräsidium übersenden.
Ohne einen solchen Nachweis kann keine Einstellung in den Schuldienst erfolgen.

Lehrkräfte, die im Rahmen des Verfahrens zur Übernahme von Lehrkräften aus anderen Ländern nach Baden-Württemberg wechseln wollen:
Die Nachweispflicht über den Masernschutz gilt auch für diese Personengruppe. Das Original ist bei Hereinversetzungen nach Baden-Württemberg entweder schon der Personalakte beigelegt oder es muss bis zum 5. Mai 2020 im Original dem zuständigen Regierungspräsidium vorliegen.
Ohne einen solchen Nachweis kann keine Versetzung in den Schuldienst des Landes Baden-Württemberg erfolgen.
Lehrkräfte, die aus Baden-Württemberg in andere Länder versetzt werden wollen, beachten die Anweisungen der Länder, in die sie versetzt werden wollen.

Fußleiste