Sie haben sich beim Regierungspräsidium ordnungsgemäß beworben und die Mitteilung erhalten, dass Sie die Voraussetzungen erfüllen. Die Zulassungs- und Eignungsprüfung beginnt im Dezember. Sie wird vom jeweiligen Fachseminar Sonderpädagogik durchgeführt, das Sie dazu einlädt.
Der erste Teil ist die Zulassungsprüfung. Darin werden schriftlich geprüft:
- Ihre Allgemeinbildung und
- Ihre Fähigkeiten, an und mit Texten zu arbeiten.
Das Ergebnis erhalten Sie schriftlich. Wenn Sie beide Teile der Zulassungsprüfung bestanden haben, werden Sie zur weiteren Eignungsprüfung zugelassen. Andernfalls können Sie den jeweiligen Teil im nächsten Bewerbungsverfahren einmal wiederholen.
Ende Februar/Anfang März folgt die Eignungsprüfung .
- Im ersten Prüfungsteil bearbeiten Sie ein Fallbeispiel aus Ihrem beruflichen Erfahrungsfeld. Aus der Analyse des Fallbeispiels leiten Sie schriftlich Handlungsvorschläge ab. Diese stellen Sie anschließend in einer Kurzpräsentation vor einer Prüfungskommission mündlich vor.
- Der zweite Prüfungsteil ist eine mündliche Gruppenprüfung. Darin werden unter anderem Ihre biografischen Voraussetzungen einbezogen und pädagogisch-fachliche Sachverhalte aus der Schule diskutiert.
Über das Gesamtergebnis werden Sie schriftlich informiert. Wenn Sie einen der beiden Prüfungsteile nicht bestanden haben, ist im nächsten Bewerbungsverfahren eine einmalige Wiederholung möglich.
Die Anforderungen der Eignungsprüfung für die Zulassung zur Ausbildung als Fachlehrkraft oder als Technische Lehrkraft Sonderpädagogik finden Sie z. B. auf der Internetseite des Pädagogischen Fachseminars Karlsruhe.