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Nachrückverfahren 2019

Organisation des Nachrückverfahrens

Zur Organisation des Nachrückverfahrens 2019 wird auf folgende Punkte hingewiesen:

Die noch zu besetzenden Stellen im Nachrückverfahren werden entweder als
Stelleninformationen der Regierungspräsidien (Zeitraum 1. Juli bis ggf. Ende September 2019) oder alternativ als schulbezogene Stellenausschreibungen (Zeitraum 1. bis 5. Juli 2019) ausgeschrieben.

Information über nicht besetzte Stellen durch die Regierungspräsidien ab 1. Juli

Stellen, die im Zeitraum zwischen 1. Juli und Ende September noch zu besetzen sind, werden in der Regel von den Regierungspräsidien unter dem Menüpunkt Stelleninfo RPen ausgeschrieben. Die Auswahl der Bewerberinnen und Bewerber erfolgt nach der Gesamtqualifikation. Für eine Bewerbung auf diese Stellen genügt es, wenn Sie im Online-Verfahren entsprechend der Anweisung im Menüpunkt Anleitung für Online-Bewerbung vorgehen mit dem Unterschied, dass Sie die Stelle nicht im Menüpunkt schulbezogene Stellen sondern im Menüpunkt Stelleninfo RPen auswählen. Eine Übersendung von Bewerbungsunterlagen an die Schulen bzw. das Regierungspräsidium ist nicht erforderlich. Eine Absagemitteilung an die Bewerberinnen und Bewerber, die nicht zum Zuge gekommen sind, erfolgt nicht. Eine Ausschreibung in diesem Verfahren erfolgt i.d.R. für eine konkrete Schule. Sofern im Bereich der Grund-, Haupt-, Werkreal-, Real- und Gemeinschaftsschulen in einem Bezirk noch mehrere Stellen nicht besetzt sind, kann die Ausschreibung auch bezogen auf einen Stadt- oder Landkreis erfolgen.

Schulbezogene Stellenausschreibungen

Voraussichtlich ab 1. Juli 2019 können Stellen, die im bisherigen Verfahren noch nicht besetzt werden konnten, alternativ auch schulbezogen ausgeschrieben werden. Sie können diese Ausschreibungen ab diesem Termin auf dieser Internetseite in der Rubrik Schulbezogene Stellen abrufen. Bewerbungen auf diese Stellen sind bis 5. Juli 2019 direkt bei den genannten Schulen möglich. Auch nach diesem Termin können im Rahmen des Nachrückverfahrens noch in Einzelfällen Stellen schulbezogen ausgeschrieben werden.

Nutzen Sie diese Möglichkeiten, sich unabhängig von Ihren bisher gewählten Einsatzbezirken neue Einstellungsperspektiven zu eröffnen.

In besonderen Fällen können Schulen im Rahmen eines gesonderten Kontingents auch ganzjährig im Internet Stellen ausschreiben.
Insofern sollten Sie regelmäßig diese Internetseite aufrufen.

Falls Sie im Nachrückverfahren ein Einstellungsangebot erhalten, werden Sie von der zuständigen Schulbehörde zu einem Gespräch eingeladen.

Wichtige Informationen für gymnasiale Bewerberinnen und Bewerber: 

  • Beziehen Sie im Nachrückverfahren auch die Angebote der Gemeinschaftsschulen und der beruflichen Schulen für gymnasiale Bewerberinnen und Bewerber ein.

  • Unabhängig von den zusätzlichen Bewerbungsmöglichkeiten läuft im gymnasialen Bereich das Nachrückverfahren über die Bewerberliste bis zum 30. September 2019. Es ist wichtig, dass Sie in diesem Zeitraum postalisch, telefonisch und per E-Mail (ggf. Spam-Ordner kontrollieren!) erreichbar sind. Bitte stellen Sie sicher, dass ihre aktuelle Anschrift, Telefonnummer und E-Mail-Adresse dem Regierungspräsidium vorliegen. Änderungen dieser Daten können Sie online vornehmen. Vorgehensweise: siehe Anleitung Online-Bewerbung.

  • Die Einsatzbereitschaft im Rahmen des Listennachrückverfahrens für die Gemeinschaftsschulen und die beruflichen Schulen kann nachträglich den Regierungspräsidien angezeigt werden. Vorgehensweise: siehe Anleitung Online-Bewerbung.

  • Auf Grund des weiterhin hohen Bedarfs an Lehrkräften für Grundschulen bestehen auch zum Schuljahr 2019/20 für Gymnasiallehrkräfte sehr gute Chancen auf eine Beschäftigung in dieser Schulart. Noch freie Stellen an den Grundschulen werden im Rahmen des Nachrückverfahrens auch für gymnasiale Lehrkräfte ausgeschrieben. Im Rahmen einer berufsbegleitenden Qualifizierungsmaßnahme wird der Zugang zum Lehramt Grundschule erworben, so dass nach einem Jahr bei Vorliegen der Voraussetzungen die Übernahme in das Beamtenverhältnis im Lehramt Grundschule in Besoldungsgruppe A12 erfolgen kann. Bewerbungen auf gymnasiale Stellen sind auch nach erfolgter Verbeamtung weiterhin jederzeit möglich. 
  • In der Lehrereinstellung für das Schuljahr 2019/2020 ist es für Gymnasiallehrkräfte erstmals außerdem möglich, im Rahmen einer einjährigen Qualifizierungsmaßnahme eine unbefristete Beschäftigung als WHR-Lehrkraft an Haupt-, Werkreal-, Real- oder Gemeinschaftsschulen zu erhalten. Auch hier erfolgt bei Vorliegen der Voraussetzungen eine Übernahme ins Beamtenverhältnis (A13).

Weitergehende Informationen hierzu finden Sie auf LOBW - Qualifizierungsmaßnahme für Lehramt Grundschule bzw. Lehramt WHR.


Sofern Religionslehre zu Ihren Fächern gehört, Sie aber noch keine endgültige kirchliche Unterrichtserlaubnis für den Religionsunterricht besitzen, wenden Sie sich bitte an Ihre Oberkirchenbehörde, um diese endgültige Unterrichtserlaubnis zu erhalten. Die Oberkirchenbehörden erteilen zunächst vorab die schriftliche Zusage, dass die Voraussetzungen für die Verleihung der kirchlichen Unterrichtserlaubnis vorliegen. Diese Bescheinigung legen Sie bitte umgehend dem Regierungspräsidium vor.

Das gesamte Einstellungsverfahren endet grundsätzlich am 30. September 2019. Sollten Sie bis dahin kein Einstellungsangebot erhalten haben, können Sie sich für eine Einstellung zum Sommer 2020 bis spätestens 31. März 2020 erneut bewerben. Die Bewerbungen erfolgen online. Mit Ihren Anmeldedaten können Sie dort unter dem Menüpunkt Bewerbung Einstellung Ihre vorhandene Bewerbung erneuern. Die entsprechende Antragsmaske steht voraussichtlich ab Mitte November 2019 zur Verfügung. Eine Antragstellung ist auch dann erforderlich, wenn Sie im kommenden Schuljahr als so genannte Vertretungslehrkraft befristet beschäftigt werden.

Auch im kommenden Schuljahr bestehen wieder befristete Beschäftigungsmöglichkeiten für Vertretungslehrkräfte im Tarifbeschäftigungsverhältnis. Wenn Sie an einer solchen Tätigkeit interessiert sind, können Sie sich ab dem 18. Juni 2019 über das Verfahren Vertretungspool Online (VPO) auf eine Vormerkliste melden. Auch Lehrkräfte, die im laufenden Schuljahr als Vertretungslehrkraft vorgemerkt bzw. im Einsatz waren, müssen diese Meldung erneuern.
Darüber hinaus können befristete Stellen auch ausgeschrieben werden. Auch hierfür ist die Meldung im Verfahren Vertretungspool Online (VPO) erforderlich.

Härtefallverfahren

Sollten Sie der Auffassung sein, dass bei Ihnen eine gravierende soziale Härte vorliegt, können Sie umgehend - spätestens jedoch bis zum 1. Juli 2019 - zusätzlich einen entsprechenden Antrag auf Einstellung im Rahmen des Härtefallverfahrens bei dem Regierungspräsidium stellen, in dessen Bezirk Sie vorrangig eingestellt werden möchten. Diesem Antrag muss in rechtsverbindlicher Form eine umfassende Darstellung Ihrer Härtesituation in wirtschaftlicher Hinsicht (Einkommens- und Vermögenslage) beiliegen. Den Vordruck erhalten Sie beim Regierungspräsidium. Als soziale Härten werden ganz besonders gelagerte wirtschaftliche Verhältnisse angesehen, wie sie vor allem bei Alleinverdienern ohne weitere Einkünfte vorliegen, die für den vollen Unterhalt von mindestens einem Kind aufzukommen haben. Bewerberinnen und Bewerber mit Zweitem Bildungsweg werden dabei angemessen berücksichtigt.
Allerdings stehen für Härtefälle nur wenige Stellen für das ganze Land zur Verfügung.

Für dieses Verfahren ist keine Online-Bewerbung möglich.

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