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Informationen zu den Antragsbereichen

Freiwillige Vorgriffstunde

Modell

  • Es soll voll- und teilzeitbeschäftigten Lehrkräften unter bestimmten Voraussetzungen ermöglicht werden, über ihre individuell festgesetzte Unterrichtsverpflichtung hinaus eine zusätzliche Unterrichtsstunde zu erteilen, die ihnen zu einem späteren Zeitpunkt zurückgegeben wird.
  • Das Vorgriffstundenmodell besteht aus Anspar-, Karenz- und Rückgabephase, die jeweils einen Zeitraum von drei aufeinanderfolgenden Schuljahren umfassen.
  • Diese drei Phasen schließen sich unmittelbar aneinander an.
  • Die Lehrkräfte im Vorgriffstundenmodell unterrichten wöchentlich während der Ansparphase jeweils eine Unterrichtsstunde mehr, während der Karenzphase entsprechend ihrer individuell festgesetzten Unterrichtsverpflichtung und während der Rückgabephase jeweils eine Unterrichtsstunde weniger.
  • Zuständig für die Entscheidung über den Antrag auf Teilnahme am freiwilligen Vorgriffstundenmodell sind die Regierungspräsidien.
  • Die Beantragung der Teilnahme am Modell erfolgt über ein Formular im Rahmen des Verfahrens zu den stellenwirksamen Änderungen STEWI.

 
Voraussetzungen

Bei Vorliegen entsprechender dienstlicher Belange an der Schule ist die Teilnahme am Vorgriffstundenmodell möglich.

Dies ist in der Regel der Fall bei Lehrkräften an

  • Grundschulen
  • sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren
  • Werkreal-, Haupt- und Realschulen sowie Gemeinschaftsschulen zur Sicherung der Unterrichtsversorgung im Pflichtbereich unter Berücksichtigung der regionalen Einsatzbereitschaft und
  • allgemein bildenden Gymnasien und beruflichen Schulen bezogen auf einzelne Fachbedarfe.

Nicht teilnehmen können

  •  Lehrerinnen während ihrer Schwangerschaft und solange sie stillen (§ 35 Absatz 1 der Arbeitszeit- und Urlaubsverordnung),
  •  Lehrkräfte, die vor Beginn des jeweiligen Schuljahres (1.8.) noch nicht drei Jahre im aktiven Schuldienst tätig waren oder deren Probezeit noch nicht abgelaufen ist,
  •  begrenzt dienstfähige Lehrkräfte,
  • Schulleiterinnen und Schulleiter,
  • Lehrkräfte in Altersteilzeit,
  • Lehrkräfte, die vor Beginn des Schuljahres 2020/2021 das 50. Lebensjahr vollendet haben (Geburtsdatum bis einschließlich 01.08.1970) können auf Antrag einbezogen werden, wenn eine vollständige Rückgabe der zusätzlich geleisteten Unterrichtsstunden vor Eintritt beziehungsweise Versetzung in den Ruhestand gewährleistet ist.

Für darüber hinausgehende inhaltliche Fragen zur freiwilligen Vorgriffstunde wenden Sie sich bitte an das zuständige Regierungspräsidium.



Grundsätzliche Informationen zu Dienstbefreiungen im öffentlichen Dienst

(Teilzeitbeschäftigung, Altersteilzeit, Urlaub von längerer Dauer oder aus sonstigen Gründen, Elternzeit und Pflegezeiten) enthält das hinterlegte PDF-Dokument.
Beschäftigte des öffentlichen Dienstes in Baden-Württemberg, die sich für eine Teilzeitbeschäftigung oder Beurlaubung interessieren, finden in dem Dokument Informationen über die Möglichkeiten und Auswirkungen einer Teilzeitbeschäftigung oder Beurlaubung. Diese sollen eine Entscheidungshilfe geben, können jedoch eine individuelle Beratung in der Dienststelle nicht ersetzen.

Zu Teilzeitbeschäftigung und Beurlaubung aus familiären Gründen bei Tarifbeschäftigten informiert das Infoblatt des Ministeriums für Finanzen und Wirtschaft Baden-Württemberg.

Ergänzende Hinweise zur Teilzeitbeschäftigung beziehungsweise Urlaub für den Lehrerbereich bietet die Verwaltungsvorschrift des Kultusministeriums vom 10.06.2014.

Vor Stellung eines Antrags auf Elternzeit sollten Sie das entsprechende Hinweisblatt aufmerksam durchlesen:
Beamte
Tarifbeschäftigte
Bei Fragen zu Mutterschutz und Elternzeit bitten wir Sie, die zuständige Bearbeiterin beziehungsweise den zuständigen Bearbeiter im Regierungspräsidium beziehungsweise im Staatlichen Schulamt zu kontaktieren. Den Namen der Bearbeiterin oder des Bearbeiters können Sie bei Ihrer Schulleitung erfragen. Weitere Informationen können Sie in der Arbeitszeit- und Urlaubsverordnung  (AzUVO) nachlesen.

Detaillierte Informationen zur Rückgabe der Vorgriffstunde enthält das Informationsblatt Erläuterungen zur Rückgabephase des Vorgriffstundenmodells. Für inhaltliche Fragen zur Rückgabe der Vorgriffstunde wenden Sie sich bitte an das zuständige Regierungspräsidium.

Ergänzende Informationen zur Altersteilzeit für schwerbehinderte Lehrkräfte gem. § 70 LBG enthält das Informationsblatt der Schwerbehindertenvertretung und des Personalrats. Es wird außerdem auf das Merkblatt des Landesamts für Besoldung und Versorgung zur Altersteilzeit hingewiesen. Schwerbehinderten Lehrkräften wird vor Antragstellung eine Beratung durch das zuständige Regierungspräsidium beziehungsweise die Schwerbehindertenvertretung empfohlen.

Eine Antragstellung für eine Beurlaubung in den Auslandsschuldienst ist über dieses Online-Verfahren derzeit noch nicht möglich. Hinweise zur Bewerbung für den Auslandsschuldienst erhalten Sie auf der Internetseite des Kultusministeriums.

Möchten Sie sich über entsprechende gesetzliche Regelungen informieren, können Sie über den kostenlosen Bürgerservice Landesrecht-BW landesrechtliche Regelungen aufrufen.

Auskünfte zu den Auswirkungen stellenwirksamer Anträge in besoldungs-, vergütungs- bzw. versorgungsrechtlicher Hinsicht erteilt das Landesamt für Besoldung und Versorgung.

Für rentenversicherungsrechtliche Fragen der Tarifbeschäftigten ist die Deutsche Rentenversicherung beziehungsweise im Hinblick auf die Zusatzversorgung die Versorgungsanstalt des Bundes und der Länder in Karlsruhe zuständig.



Weitere Merkblätter und Formulare des Kultusministeriums für Lehrkräfte finden Sie auf der Seite Formulare und Merkblätter für Lehrkräfte und Schulleitungen des Kultusministeriums.



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